Über mich

Axel Müller

Ihr direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Oberschwaben und das Allgäu

Meine Überzeugungen

Beruflich, privat und in der Politik liegt meinem Handeln das christliche Menschenbild zugrunde. Einem Kompass gleich, weisen mir meine Werte und mein christlicher Glaube den Weg. Die christliche Soziallehre stellt die Person und ihre Freiheit in ihren Mittelpunkt. Die persönliche Freiheit ist allerdings nicht schrankenlos, sondern immer an das Gemeinwohl gebunden. Die Einzelinteressen müssen hinter dem Gemeinwohl zurückstecken, denn purer Egoismus gefährdet den Fortbestand unserer Gesellschaft. Für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen Solidarität und das gegenseitige Einstehen für einander: Die Starken unterstützen die Schwachen, und die Schwachen tragen mit dem bei, was sie aus eigener Kraft leisten können. Ohne Solidarität kann das soziale Zusammenleben in der Gesellschaft nicht funktionieren. Das lässt sich auf alle Bereiche des staatlichen Handelns übertragen: Das Subsidiaritätsprinzip muss angewendet werden. Die jeweils kleinere Einheit hat das Recht, alle Angelegenheiten, die sie aus eigener Kraft erledigen kann, auch selbst in die Hand zu nehmen. Wenn es von der Sache her möglich ist, heißt das also: Familien und kleine Gemeinschaften vor dem Staat, Gemeinde und Kreis vor dem Land, Land vor dem Bund und Bund vor der Europäischen Union.

In meiner Haltung bin ich modern und konservativ. Das ist kein Widerspruch in sich. Mir geht es darum, das Alte zu bewahren und mich zugleich dem Neuen zu öffnen. Entwicklung kann es nur geben, wenn man den Wandel zulässt. Denn wer das gute Alte bewahren und die Zukunft unserer Gesellschaft sichern will, muss auch neue Wege gehen. Nur abseits ausgetretener Pfade kann man Spuren hinterlassen. Mit Leidenschaft repariere ich beispielsweise meine Oldtimer in der eigenen Werkstatt. Auch hier geht es um das Bewahren von bestehenden Werten.

Persönlich fühle ich mich den Traditionen meiner baden-württembergischen Heimat sehr verbunden. Deutschland ist angewiesen auf ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und sozialen Zusammenhalt. Deshalb engagiere ich mich auch – zusätzlich zu meinem langjährigen Einsatz in der CDU – in der katholischen Kirche und in zahlreichen Vereinen. Hierzu zählen die Plätzlerzunft in Weingarten, der örtliche Musikverein, verschiedene Sportvereine, der Partnerschaftsverein Weingarten-Mantua, der Kunstverein Justitia, der Bewährungshilfeverein, der Verein der Freunde und Förderer der Klosterfestspiele Weingartenund der Verein zur Förderung des schwäbischen Dialekts.

Mein politischer Standpunkt

Sowohl in meiner Erziehung als auch im späteren Studium der Rechtswissenschaft wurde darauf Wert gelegt, dass ich mir eine eigene Meinung bilde und diese auch nach außen vertreten lerne. Wer mich kennt und mit mir zu tun hat, weiß, dass mein Wort zählt. Ich bin geradlinig und verlässlich und dadurch ein gefragter Gesprächspartner und gewichtiger Vertreter für Ihre Anliegen. Als Vorsitzender Richter bestand meine Hauptaufgabe darin, mir eine Meinung zu bilden, die später Grundlage einer überzeugenden und zugleich gerechten Entscheidung war. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist es, gründlich zuzuhören. Darum geht es auch in der Politik. Nicht ohne Grund verlangt Artikel 38 des Grundgesetzes genau diese Fähigkeiten: „Die Abgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Charakterköpfen und Menschen, die sich für etwas einsetzen, auch wenn es schwierig wird, haben wir großartige Erfindungen, politische Weichenstellungen und Innovationen zu verdanken. Menschen, die eigenständig denken, selbstbewusst ihre (politische) Meinung vertreten und am Ende gute Entscheidungen treffen. Ich finde in unserer Partei, der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, fehlt es zunehmend an politischen Charakterköpfen. Menschen, die für andere ein Vorbild sind und die Bürgerinnen und Bürger überzeugen können. Die Politik in Deutschland verlangt geradezu nach Mut und kreativen Lösungen, wenn man an Themen, wie Alterssicherung, Zuwanderung, (Land-)Wirtschaft, internationalen Handel, bezahlbare Baugrundstücke, Digitalisierung, Familien und Kinder denkt, um nur einige aktuelle Herausforderungen zu nennen.

Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 294 Ravensburg vertrete ich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unserer Region in Berlin. Dafür bringe ich Offenheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit mit. Nur so wird es der Politik gelingen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen.

Axel Müller

Mitglied des 19. Deutschen Bundestages
Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.

Geburtsdatum:       24.07.1963
Geburtsort:         Esslingen am Neckar
Konfession:         römisch-katholisch

 

Parlamentsausschüsse:

  • Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz (ordentliches Mitglied)
  • Ausschuss für Inneres und Heimat (ordentliches Mitglied)
  • Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union (ordentliches Mitglied bis 11/20)
  • Parlamentarisches Begleitgremium Covid19-Pandemie (Vertreter) 

 

Regierungs- und Parlamentsgremien:

  • Beratender Ausschuss für Fragen der deutschen Sinti und Roma beim Bundesministerium des Innern
  • Parlamentarisches Kontrollgremium gemäß Artikel 13 Absatz 6 Grundgesetz (Wohnungsüberwachung)
  • Beirat zur Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (Beirat nach § 9 der Richtlinie zur Zahlung einer Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter)

 

Fraktionsgremien:

  • Arbeitsgruppe Recht und Verbraucherschutz
  • Arbeitsgruppe Innen und Heimat
  • Arbeitnehmergruppe
  • Parlamentskreis Mittelstand
  • Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten
  • Arbeitsgruppe Kommunalpolitik

Kurzbiographie:

  • Abitur 1983
  • Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen
  • 1989 Referendariat in Ravensburg,
  • nach dem zweiten Staatsexamen 1992 Eintritt in den Justizdienst:
    • Tätigkeiten als Richter und Staatsanwalt 2011/14
    • Direktor des Amtsgerichts Tettnang
    • seit 2014 Vorsitzender Richter am Landgericht Ravensburg.
  • Seit 2008 CDU-Stadtverbandsvorsitzender in Weingarten
  • 2010–2018 stellvertretender Kreisvorsitzender
  • 2009–2011 Mitglied im CDU-Bezirksvorstand
  • 2009–2018 Gemeinderat in Weingarten, 2014–2018 Stadtfraktionsvorsitzender
  • 2010 – 2020 Kirchengemeinderat und Dekanatsrat
  • Seit 2010 Kreisrat in Ravensburg

 

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Blutfreitagsgemeinschaft und aktiver Blutreiter
  • Mitglied im Vorstand des Musikvereins Weingarten
  • Mitglied Malteser
  • SV und TV Weingarten
  • Plätzlerzunft
  • Verein zur Förderung des schwäbischen Dialekts
  • Partnerschaftsverein Weingarten–Mantua
  • Kunstverein Justitia
  • Bewährungshilfeverein